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Os orbitosphenoidale (Geflügel)

Synonym: Orbitosphenoidale

1 Definition

Das Os orbitosphenoidale ist ein Knochen des Geflügels, der dem Neurokranium zugerechnet wird und somit Teil des Schädels ist.

2 Anatomie

Das Os orbitosphenoidale fügt sich flügelartig lateral an das Os basisphenoidale an. Der Knochen formt eine konvexe Fossa, die als Facies tecti mesencephali bezeichnet wird. An dieser Fläche sind Abdrücke von Nerven und Ganglien zu erkennen:

Das Os orbitosphenoidale verbreitet sich zu einem flächenhaften Processus postorbitalis, der mit einer knöchernen Scheidewand zwischen die Augenhöhle (Orbita) und den äußeren Gehörgang (Meatus acusticus externus) tritt. Die Vorderfläche (Facies orbitalis) des Os orbitosphenoidale formt einen Teil der Paries caudalis orbitae. Die Kaudalfläche (Facies temporalis) hingegen bildet den rostralen Abschnitt des Cavum tympani (Paukenhöhle).

Die Facies orbitalis gewährt dem Augennerv (Nervus opticus) und den Augenmuskelnerven Durchtritt in die Orbita. Im unteren Drittel findet man eine Area muscularis aspera, die den geraden Augenmuskeln als Ansatzstelle dient. Die Facies temporalis wird nach rostral von den Nervi maxillaris und mandibularis durchstoßen, die durch das einfach bzw. zwei- oder dreifach unterteilte Foramen nervi maxillomandibularis hindurchtreten.

3 Literatur

  • Nickel, Richard, August Schummer, Eugen Seiferle. Band V: Geflügel. Parey, 2004.

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