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Natriumfluorid

1 Definition

Natriumfluorid, kurz NaF, ist ein Natriumsalz der Flusssäure.

2 Eigenschaften

Natriumfluorid bildet farblose Kristalle, die durchlässig für Infrarot- und UV-Licht sind. In Wasser ist es nur mäßig löslich, in Ethanol unlöslich.

3 Medizinische Verwendung

Natriumfluorid wird im Rahmen der Kariesprophylaxe zur Fluoridierung von Trinkwasser, Speisesalz und Zahncremes eingesetzt. Es ist auch in Form von Fluortabletten erhältlich. Der prophylaktische Effekt der enteralen Fluorgabe ist umstritten. Auf der Zahnoberfläche führt die topische Applikation von Natriumfluorid zur Bildung einer Calciumfluorid-Schicht (CaF2), welche die Remineralisation des Zahnschmelzes fördert.

In der Labormedizin ist Natriumfluorid den Blutentnahmeröhrchen für die Glucose- und Lactatbestimmung im Blut zugesetzt, um als Enzymgift den laufenden Stoffwechsel der Blutzellen zu blockieren.

In der Molekularbiologie wird es als Phosphataseinhibitor eingesetzt.

Fachgebiete: Chemie, Zahnmedizin

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