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Mundschutz

Englisch: surgical mask

1 Definition

Ein Mundschutz ist ein Medizinprodukt der Klasse I, das vor allem in der Chirurgie verwendet wird. Es dient dazu die Übertragung von pathogenen Mikroorganismen via Tröpfcheninfektion auf den Patienten zu verhindern.

Für den Träger stellt der Mundschutz keine ausreichende Arbeitsschutzmassnahme dar. Siehe Arbeitsschutzmassnahmen, Persönliche Schutzausrüstung, Atemschutz

2 Hintergrund

Der Mundschutz soll den Patienten vor Krankheitserregern des Trägers schützen.

Der Schutz vor Krankheitserregern für den Träger ist allerdings eingeschränkt, weil der Mundschutz zwar größere Sekrettröpfchen zurückhält, welche die Lippen benetzen könnten (z.B. in der Zahnmedizin), nicht aber erregerhaltige Aerosole.

Eine ausreichende Filterwirkung gegenüber Aerosolen wird nur durch Halbmasken der Klasse FFP3 erzielt. Das Tragen dieser partikelfiltrierenden Halbmaske bedarf einer vorherigen arbeitsmedizinischen Untersuchung. Fehlt diese Untersuchung dürfen aufgrund der bestehenden Rechtslage nur Masken der Klasse FFP2 getragen werden.

3 Aufbau

Ein Mundschutz besteht in der Regel aus einem mehrlagigen Vliesstoff, der mit Textil- oder mit Gummizügen hinter den Ohren bzw. am Hinterkopf befestigt werden kann. In das Gewebe eingelassen oder aufgeklebt findet man meist einen Nasenbügel aus Metall, der durch Verbiegen an den Nasenrücken angepasst werden kann, was den Sitz des Mundschutzes verbessert.

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