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Periphere mononukleäre Blutzellen

(Weitergeleitet von Mononukleäre Zelle)

Synonyme: PBMC, Mononukleäre Zellen, mononukleäre Zellen des peripheren Blutes
Englisch: peripheral blood mononuclear cell

1 Definition

Unter peripheren mononukleären Blutzellen, kurz PBMC, versteht man einkernige Zellen des Blutes mit rundem Zellkern. Hierzu zählen v.a. Lymphozyten und Monozyten, die wichtige Funktionen im Zuge einer Immunantwort einnehmen.

2 Immunologie

Periphere mononukleäre Blutzellen werden gerne zur Diagnostik von Infektionen oder zum Nachweis eines möglichen Impfschutzes verwendet. Dabei ist oftmals ein Einblick in die von T-Zellen vermittelte zelluläre Immunreaktion wichtig. T-Zellen sind ein Teil der PBMC und durch das Differenzierungsantigen CD3 charakterisiert. Sie lassen durch die Korezeptoren CD4 und CD8 weiter in Subpopulationen mit unterschiedlichen Funktionen unterteilen.

Wenn man T-Zellen antigenspezifisch stimuliert, schütten sie Zytokine aus, die quantifiziert werden können. Damit ist eine Aussage über das Vorkommen von antigenspezifischen T-Zellen (in der Regel sind es Gedächtnis-T-Zellen) möglich, sodass im Idealfall ein möglicher Impfschutz nachgewiesen werden kann.

Diese Seite wurde zuletzt am 6. März 2022 um 19:10 Uhr bearbeitet.

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