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Articulatio metacarpophalangealis

(Weitergeleitet von Metacarpophalangealgelenk)

Synonyme: Fingergrundgelenk, Metacarpophalangealgelenk
Abkürzung: MCP
Englisch: metacarpophalangeal joint

1 Definition

Die Articulationes metacarpophalangeales oder Fingergrundgelenke sind die Gelenke zwischen den Metacarpalknochen der Mittelhand und den proximalen Phalangen der Finger.

2 Anatomie

Entsprechend der Anzahl der Finger gibt es 5 Articulationes metacarpophalangeales, die systematisch durchnummeriert werden. Die Fingergrundgelenke II-V sind morphologisch Kugel- oder Eigelenke, bei denen der konvexe, längsovale Gelenkkopf des Metacarpalknochens in eine entsprechende konkave Grube am proximalen Ende der Grundphalanx gelagert ist.

Das Daumengrundgelenk (Articulatio metacarpophalangealis I) ist dagegen ein reines Scharniergelenk, da es sehr starke Kollateralbänder besitzt. Zwei kleine Sesambeine sind palmar in die Kapsel eingelassen.

2.1 Bänder

Jedes Fingergrundgelenk verfügt über je 2 Kollateralbänder (Ligamenta collateralia). Diese ziehen dorsal von den Metacarpalköpfen nach distal palmarwärts zur Grundphalanx und sind beim Daumengrundgelenk am stärksten ausgeprägt.

Volar stabilisiert ein Ligamentum palmare die maximale Extension. Auf der dorsalen Seite werden die Gelenke von Faserzügen bedeckt, die von den Sehnen der Fingerextensoren ausgehen.

2.2 Funktionelle Anatomie

Aktive Bewegungen sind Beugung (90°) und Streckung (30°) sowie radiale und ulnare Abduktion (Spreizung). Eine willkürliche Rotation ist nicht möglich, jedoch treten passive Drehbewegungen in Kombination mit den Hauptbewegungen auf.

In Flexionsstellung der Fingergrundgelenke ist die Spreizung der Finger gegenüber der Extensionsstellung eingeschränkt. Dies beruht auf einer stärkeren Spannung der Kollateralbänder in Beugestellung (s.o.).

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Fachgebiete: Obere Extremität

Diese Seite wurde zuletzt am 14. Februar 2017 um 20:08 Uhr bearbeitet.

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