Vom 13. bis 26. Juni steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Massenspektrometrie

1 Definition

Unter der Massenspektrometrie versteht man ein technisches Verfahren zur Analyse der Masse von Molekülen und Atomen. Im medizinischen Bereich findet dieses Verfahren seine häufigste Anwendung in der Klinischen Chemie. Die Massenspektrometrie kann nicht zur Gruppe der Spektroskopien gezählt werden, da es hier nicht um die Spektralanalyse von elektromagnetischer Strahlung geht.

2 Funktionsweise

Die Substanz, die untersucht werden soll (der Analyt), wird in eine Gasphase überführt und anschließend ionisiert. Im Folgenden werden die entstandenen Ionen mit Hilfe eines elektrischen Feldes stark beschleunigt und der Analyseeinheit des Massenspektrometers zugeführt. Diese nimmt nun eine Sortierung der geladenen Teilchen nach dem Masse-zu-Ladungs-Verhältnis vor. Beispielsweise erfolgt eine Aufteilung der Ionen in verschiedene Teilstrahlungen. Dabei kann eine Fragmentierung der Teilchen erfolgen.

3 Das Massenspektrometer

Ein Massenspektrometer setzt sich aus Ionenquelle, Analysator und Detektor zusammen.

3.1 Die Ionenquelle

  • hier erfolgt die Ionisierung der zu untersuchenden Substanz
  • nach erfolgter Ionisierung werden die entstandenen Ionen mit Hilfe eines elektrischen Feldes aus der Ionenquelle herausgefiltert und dem Analysator zugeführt

3.2 Der Analysator

  • hier erfolgt die Auftrennung der Ionen nach ihrem Masse-zu-Ladungs-Verhältnis
  • es existieren sehr unterschiedliche technische Varianten, wie diese Trennung vonstatten geht

3.3 Der Detektor

  • hier erfolgt die Registrierung der zuvor sortierten Ionen
  • Detektoren können sein: Sekundärelektronenvervielfacher, Daly-Detektoren, Mikrokanalplatten, Channeltrons, Faraday-Auffänger oder Photomultiplier

4 Ionisationsmethoden

5 Anwendungen

Diese Seite wurde zuletzt am 7. Dezember 2014 um 13:17 Uhr bearbeitet.

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