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Lymphknotensonographie

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Synonym: Lymphknotensonografie

1 Definition

Die Lymphknotensonographie ist ein Untersuchungsverfahren zur Erkennung und Bewertung pathologisch veränderter Lymphknoten mithilfe von Ultraschall.

2 Hintergrund

Zur Lymphknotensonographie werden in der Regel Linearschallköpfe mit einer Sendefrequenz von 7,5 bis 10 MHz oder höher eingesetzt. Kleinere normale Lymphknoten sind aufgrund ihrer histologischen Ählichkeit zu Fettgewebe in der Regel im Ultraschallbild nicht klar abzugrenzen.

3 Vorgehen

Bei der Lymphknotensonographie wird zunächst zirkulär die primäre Abflussregion eines Tumors untersucht (ca. 10 cm Durchmesser). Danach folgt man unter transversalem Versatz der Sonde dem Verlauf der Lymphabflussbahnen entlang der großen Blutgefäße. Anschließend werden die großen Lymphknotenstationen (u.a. Axilla, Leiste, Hals) in 2 Ebenen untersucht.

4 Interpretation

  • Reaktiv entzündliche Lymphknoten: längsoval, teils scharf, teils unscharf abgegrenzt, schmaler echoarmer Randsaum, Zentrum homogen und echoreich
  • Lymphknotenmetastasen: rund bis rundoval, scharf abgegrenzt, Randsaum fehlend oder echoarm, Zentrum echoarm

Diese Seite wurde zuletzt am 9. April 2021 um 23:49 Uhr bearbeitet.

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