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Lungenauskultation

Synonym: pulmonale Auskultation
Englisch: pulmonary auscultation

1 Definition

Die Lungenauskultation dient der Erfassung von Atemgeräuschen und Atemnebengeräuschen, die bei der Atmung im Bereich des Thorax entstehen. Die Auskultation erfolgt in der Regel mit einem Stethoskop. Sie ist Teil der körperlichen Untersuchung.

Die Lungenauskultation ermöglicht es, mit einfachen Mitteln pathologische Veränderungen der Lunge aufzuspüren und somit Anhaltspunkte für weitere diagnostische Maßnahmen zu erhalten.

2 Durchführung

Die Auskultation der Lunge wird am sitzenden Patienten durchgeführt. Der Patient nimmt am besten mit leicht nach vorne gebeugtem Oberkörper auf einem höhenverstellbaren Hocker Platz, so dass alle Thoraxseiten gut zugänglich sind.

Während der Auskultation bittet man den Patienten, mit leicht geöffnetem Mund tief ein- und auszuatmen. Die Atemexkursionen sollten aber auch nicht übertrieben werden, damit keine Hyperventilation entsteht.

Die Auskultation sollte immer nach einem festen Schema erfolgen, damit keine Stellen vergessen werden, z.B. erst dorsal, dann lateral, dann ventral und jeweils von kranial nach kaudal. Um Seitenunterschiede herauszuhören, erfolgt die Auskultation dabei immer abwechselnd links und rechts. An jeder Position hört man die In- und Exspiration ab - nur so ergibt sich ein vollständiges Bild der Belüftungsverhältnisse.

Fachgebiete: Allgemeinmedizin

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