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Linsenepithelzelle

Englisch: lense epithelial cell

1 Definition

Linsenepithelzellen, kurz LECs, sind einer der beiden Zelltypen, aus denen die Augenlinse besteht. Sie machen weniger als 1% der Linsenzellen aus und formen in ihrer Gesamtheit das Linsenepithel.

2 Histologie

Bei den Linsenepithelzellen handelt es sich um flache bis isoprismatische Zellen. Im Bereich der germinativen Zone bleiben sie lebenslang teilungsfähig. Hier entwickeln sich aus ihnen durch Differenzierung die Linsenfaserzellen (LFCs).

3 Pathologie

Unter dem Einfluss bestimmter Wachstumsfaktoren, z.B. TGF-β, verlieren die Linsenepithelzellen ihren Zellzusammenhalt und durchlaufen eine epithelial-mesenchymale Transition (EMT).[1] Die Zelle nehmen dabei ein spindelförmiges Aussehen an und produzieren vermehrt Fasern. Dieser Ablauf ist ein wichtiger Pathomechanismus bestimmter Kataraktformen.

4 Quellen

  1. Joo CKL et al.: Posterior Subcapsular and Anterior Polar Cataract. in: Encyclopedia of the Eye, 2010

Fachgebiete: Histologie, Sehorgan

Diese Seite wurde zuletzt am 18. Februar 2021 um 13:34 Uhr bearbeitet.

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