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Legierung

1 Definition

Legierungen sind Mischungen aus mindestens zwei verschiedenen Metallen, die durch Schmelzen und Wiederabkühlen erzeugt werden.

2 Hintergrund

Legierungen sind als Werkstoff von großer Bedeutung (z.B. Bronze, CuSn). Sie sind keine Verbindungen oder Stoffgemische, sondern sogenannte intermetallische Phasen. Abhängig von der Größe der Metallatome und natürlich der Anzahl der Valenzelektronen, weisen manche Legierungen eine definierte Zusammensetzung auf. Diese liegen meist in einer bestimmten Kristallstruktur vor, die anders als die der reinen Komponenten sind.

Dies erklärt, wieso sich die physikalischen Eigenschaften von Legierungen of sehr stark von den Eigenschaften der reinen Metalle unterscheiden. Hierbei wären zum Beispiel die veränderte Leitfähigkeit oder die größere Härte zu erwähnen. Zudem kann eine Korrosionsbeständigkeit eintreten, wie es beim Eisen durch Zulegieren von Chrom, Nickel oder Molybdän (V2A-Stahl) zustande kommt.

3 Beispiele

  • Bronze (Cu/Sn)
  • Messing (Cu/Zn)
  • Neusilber (Cu/Ni/Zn)

Tags:

Fachgebiete: Chemie, Zahnmedizin

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