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Langhans-Zelle

nach Theodor Langhans, Deutscher Pathologe (1839-1915)

1 Definition

Die Langhans-Zellen sind unreife Stammzellen, die zusammen den so genannten Zytotrophoblasten bilden, der im ersten Trimester der Schwangerschaft Teil der Plazentaschranke ist.

Hinweis: Es besteht Verwechslungsgefahr mit den Langhans-Riesenzellen und den Langerhans-Zellen der Haut.

2 Histologie

Die Langhans-Zelle sind fetaler Herkunft und bilden im ersten Schwangerschaftsdrittel zusammen mit dem Synzytiotrophoblasten die Wand der Zotten. Sie sind in Form einer geschlossenen, meist einreihigen Zellschicht dem Synzytiotrophoblasten unterlagert und grenzen mit ihrer Basalmembran unmittelbar an das Zottenmesenchym. Ab dem 4. Schwangerschaftsmonat lockert sich ihr Zellverbund und sie verschwinden langsam als identifizierbare Schicht der Zottenwand.

3 Funktion

Die Langhans-Zellen sind unreife Stammzellen, die den Reservepool des Synzytiotrophoblasten bilden.

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