Koos-Klassifikation
Englisch: Koos classification
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Definition
Die Koos-Klassifikation wird zur Einteilung von Akustikusneurinomen (Vestibularschwannomen) verwendet. Es ist ein radiologisches Einteilungssystem, welches den Tumor anhand seiner Größe und seiner räumlichen Position in Bezug zum Hirnstamm einteilt. Es wurde 1998 von Koos et al. zur Entscheidungshilfe für neurochirurgische Therapieplanungen eingeführt.[1]
Klassifikation
Die Koos-Klassifikation teilt Akustikusneurinome anhand ihrer Lokalisation und räumlichen Ausdehnung in Beziehung zum Hirnstamm in vier verschiedene Grade:[2][3]
- Grad I: intrakanalikulärer Tumor, ausschließlich im inneren Gehörgang (meatus acusticus internus)
- Grad II: Intrakanalikulärer Tumor mit Protrusion in den Kleinhirnbrückenwinkel
- Grad III: Tumor im Kleinhirnbrückenwinkel mit Kontakt zum Hirnstamm (ohne Kompression)
- Grad IV: Tumor im Kleinhirnbrückenwinkel mit Kompression des Hirnstamms und Verschiebung der Hirnnerven
Alternativen
Neben der Koos-Klassifikation bieten die Hannover- oder Samii-Klassifikation eine teils feinere Differenzierung von Akustikusneurinomen an.[4][5]
- ↑ https://neurochirurgie.insel.ch/erkrankungen-spezialgebiete/hirntumoren/vestibularisschwannom
- ↑ https://www-otoscape-com.translate.goog/eponyms/koos-classification.html?_x_tr_sl=en&_x_tr_tl=de&_x_tr_hl=de&_x_tr_pto=sge
- ↑ https://neurochirurgie.insel.ch/erkrankungen-spezialgebiete/hirntumoren/vestibularisschwannom
- ↑ https://www.medizin.uni-tuebingen.de/de/das-klinikum/einrichtungen/kliniken/neurochirurgie-und-neurotechnologie/neurochirurgie/akustikusneurinom
- ↑ https://akustikusneurinom.ch/ueber-das-akustikusneurinom/beschreibung/typisierung/