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Knochenmarködem

1 Definition

Als Knochenmarködem, kurz KMÖ, bezeichnet man Signalveränderungen bei der Magnetresonanztomographie einer Knochenregion, die sich auf Wasseransammlungen (Ödeme) zurückführen lassen. Es handelt sich daher nicht um ein Ödem im klinischen Sinn. Im konventionellen Röntgen bzw. im CT können Knochenmarködeme nicht dargestellt werden.

2 Hintergrund

Die Spongiosa des betroffenen Knochengewebes zeigt im Vergleich zu typischen Referenzstrukturen in der T1-Wichtung eine erniedrigte (dunkel), in der T2-Wichtung eine erhöhte Signalintensität (hell). Diese Signaländerungen lassen sich auf vermehrte intra- oder extravasale Flüssigkeit (z.B. Blut, Interstitielle Flüssigkeit, Lymphe) zurückführen.

Die Beurteilung eines Knochenmarködems ist altersabhängig. Das physiologische, blutbildende Knochenmark junger Menschen erscheint in der T2-Wichtung heller als das fetthaltige Knochenmark älterer Menschen.

3 Ursachen

Zu den möglichen Ursache eines Knochenmarködems zählen u.a.:

4 Klinik

Knochenmarködeme können mit klinischen Beschwerden einhergehen (Schmerzen), aber auch stumm sein. Aus dem MRT lassen sich daher keine Rückschlüsse auf die Klinik ziehen.

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Fachgebiete: Radiologie

Diese Seite wurde zuletzt am 28. Oktober 2020 um 21:12 Uhr bearbeitet.

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