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Kiefermuskeln (Geflügel)

Synonyme: Kiefermuskulatur, Musculi mandibulae

1 Definition

Als Kiefermuskeln bzw. Musculi mandibulae bezeichnet man sieben Skelettmuskeln am Kiefergelenk des Geflügels.

2 Anatomie

Die Kiefermuskeln sind beim Geflügel auf einen engen Raum konzentriert, der zwischen dem Neurokranium (Hirnschädel), der Orbita (Augenhöhle) und der Nasenkapsel liegt. Bei Vogelarten, die einen gestreckten Schädel besitzen, kann sich das Ursprungsareal der Adduktoren der Mandibula auch nach lateral und dorsal am Schädeldach ausweiten. Bei den restlichen Vögeln bleibt der Ursprungsbereich auf die enge Fossa temporalis beschränkt.

2.1 Muskelgruppen

Die Muskeln können anhand ihrer Funktion in vier Gruppen unterteilt werden.

2.2 Innervation

Die Kiefermuskeln werden vom Nervus mandibularis motorisch versorgt. Einzige Ausnahme bildet der Musculus depressor mandibularis, der als einziger vom Nervus facialis innerviert wird.

3 Literatur

  • Nickel, Richard, August Schummer, Eugen Seiferle. Band V: Geflügel. Parey, 2004.

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