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Jones-Fraktur

nach Sir Robert Jones (1857-1933), britischer Orthopäde

1 Definition

Als Jones-Fraktur bezeichnet man eine basisnahe Fraktur des fünften Mittelfußknochens (Os metatarsale V).

2 Epidemiologie

Die Jones-Fraktur hat eine Inzidenz von ca. 67/100.000 Einwohner pro Jahr. Rund 70% der Frakturen des Fußes betreffen das Os metatarsale V und davon wiederum sind 4 von 5 Fällen basisnahe Frakuren.[1]

3 Diagnostik

Die Diagnose wird mittels Röntgenbild gestellt.

4 Therapie

Durch die kritische Blutversorgung der Mittelfußknochen ist die Heilungsphase verhältnismäßig lang.

Die Frakturteile werden primär mittels Zuggurtungsosteosynthese oder intramedullärer Schraubenosteosynthese adaptiert. Danach wird der Bruch 6 bis 8 Wochen entlastet. [2]

5 Prognose

Aufgrund der geteilten Blutversorgung im Frakturbereich (Wasserscheide) sowie der Traktion der Ansätze der Muscluli fibularis brevis und fibularis tertius neigt die Fraktur zur verzögerten Heilung sowie zur Bildung von Pseudarthrosen.

6 Quellen

  1. Petrisor et al. The epidemiology of metatarsal fractures. Foot Ankle Int. 2006 Mar;27(3):172-4. PMID 16539897
  2. Zwitser et al. Fractures of the fifth metatarsal; diagnosis and treatment. Injury 2010. PMID 19570536

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