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Irisblendenphänomen

Natascha van den Höfel
Natascha van den Höfel
DocCheck Team
Adam Tseichner
Adam Tseichner
Student/in der Humanmedizin
Dr. Frank Antwerpes
Dr. Frank Antwerpes
Arzt | Ärztin
Malik Jessen
Malik Jessen
Student/in der Humanmedizin
Katharina Klüting, Natascha van den Höfel + 5

Definition

Radiologie

Beim Irisblendenphänomen handelt es sich um eine zeitlich spezifische, radiologische Kontrastierung innerhalb eines Leberhämangioms bei der kontrastmittelgestützten Computertomographie (CT). Im kontrastverstärkten Ultraschall (CEUS) kann das Phänomen ebenfalls beobachtet werden.

Innere Medizin

Das Irisblendenphänomen ist ein klinischer Test, der bei der Diagnostik von Durchblutungsstörungen (z. B. pAVK) verwendet wird. Dabei handelt es sich um die verlängerte Sichtbarkeit von Druckstellen auf der Haut. Der ischämische Bereich füllt sich nach dem Loslassen des Fingers langsam vom Rand her mit zyanotischem Blut. Bei einem normalen Gefäßtonus würde sich der Fingerabdruck über die gesamte Fläche füllen.

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