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Intraperitoneales Onlay-Mesh

Synonym: IPOM

1 Definition

Das intraperitoneale Onlay-Mesh, kurz IPOM, ist ein chirurgisches Verfahren zur Versorgung von Narbenhernien, Nabelhernien, sowie parastomalen Hernien der Bauchwand.

2 Indikation

Narbenhernien treten vornehmlich als Komplikation nach Laparotomien auf. Ursächlich ist eine Schwäche der Bauchwand. Es kann - wie auch bei Nabelhernien - zum Austritt von abdominellen Strukturen, vor allem Darm, durch die Bruchpforte kommen. Eine mögliche Komplikation ist dann die Inkarzeration mit konsekutiver Nekrose des Darms, weshalb eine Narbenhernie operativ versorgt werden sollte.

3 Technik

3.1 Offene und laparoskopische IPOM

Eine IPOM kann sowohl in offener als auch in laparoskopischer Technik durchgeführt werden. Vorteil der laparoskopischen Technik ist eine geringere Rate an Wundkomplikationen, sowie an Rezidiven, da das Operationstrauma im Vergleich zum offenen Verfahren geringer ist. Beachtet werden sollte, dass bei Aufbringen des Netzes kein Kontakt mit den abdominellen Strukturen stattfindet.

3.2 Netzeinlage

Bei der IPOM-Technik werden spezielle monofile IPOM-Netze intraperitoneal plaziert. Die Fixation erfolgt mit Nähten oder Tackern.

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Fachgebiete: Viszeralchirurgie

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