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Halofixateur

von altgriechisch: ἅλως ("halos") - Ring, Rundung, Lichthof

1 Definition

Der Halofixateur ist eine spezielle Form des Fixateur externe, die vor allem bei Frakturen bzw. Instabilitäten im Bereich der Halswirbelsäule angebracht wird. Ziel der Behandlung ist die Immobilisation der HWS, um so den Heilungsprozess zu begünstigen. Dabei der Halofixateur mittels vier Titanschrauben am Schädel befestigt.

2 Aufbau

Der Halofixateur ist ein Ring aus Metall oder Kunststoff, der über Pins am Schädelknochen fixiert wird. Er ist über Stäbe mit einem Kunststoffkorsett verbunden, so dass die HWS zwischen dem Ring und Rumpf ruhiggestellt ist. Das Korsett besteht aus einer gefütterten Brust- und Rückenplatte, die durch Laschen am Rumpf befestigt werden können.

3 Indikationen

Es gibt mehrere Gründe einen Halofixateur anzubringen:

  • Geschlossene Reposition
  • vorübergehende Retention instabiler HWS-Verletzungen bis zur Operation
  • Extensionsbehandlung zur schonenden Reposition frischer oder veralteter Fehlstellungen der HWS
  • Konservative Behandlung von Verletzungen des kraniozervikalen Übergangs und der oberen HWS
  • Präoperative Extension von Skoliosen
  • Temporäre Extension nach ventralem Release

4 Kontraindikationen

4.1 Relative Kontraindikation

Diese Seite wurde zuletzt am 26. Juni 2020 um 15:33 Uhr bearbeitet.

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