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Gumma

Englisch: gumma

1 Definition

Ein Gumma (Plural: "Gummata" oder "Gummen") ist ein prall-elastischer, knotenartiger Hauttumor, der bei der Palpation eine "gummiartige" Konsistenz hat.

2 Einteilung

Man unterscheidet morphologisch:

  • Kutane Gummen: rotbräunliche Knoten, die teilweise gruppiert und konfluierend sind
  • Subkutane Gummen: druckdolente, gummiartige Knoten

3 Vorkommen

Ein Gumma ist Ausdruck einer subakuten entzündlichen Erkrankung der betroffenen Hautareals.

Gummen sind meist ein Symptom im Tertiärstadium der Geschlechtskrankheit Syphilis. In diesem Zusammenhang spricht man von einem syphilitischen Gumma.

Weiterhin kommen Gummen bei Hauttuberkulose und Mykosen von Haut und Haaren (z.B. Sporotrichose) vor.

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Fachgebiete: Dermatologie

Diese Seite wurde zuletzt am 27. August 2020 um 12:35 Uhr bearbeitet.

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