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Gumma

1 Definition

Eine Gumma (Plural: "Gummae" oder "Gummen") ist eine prall-elastische knotenartige Erhabenheit der Haut mit "gummiartiger" Konsistenz.

2 Einteilung

Man unterscheidet morphologisch:

  • Kutane Gummen: rotbräunliche Knoten, die teilweise gruppiert und konfluierend sind
  • Subkutane Gummen: druckdolente, gummiartige Knoten

3 Vorkommen

Eine Gumma ist Ausdruck einer subakuten entzündlichen Erkrankung der betroffenen Hautareals.

Gummen sind meist ein Symptom im Tertiärstadium der Geschlechtskrankheit Syphilis. In diesem Zusammenhang spricht man von einem syphilitischen Gumma.

Weiterhin kommen Gummen bei Hauttuberkulose und Mykosen von Haut und Haaren (z.B. Sporotrichose) vor.

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Fachgebiete: Dermatologie

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