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Graham-Little-Lasseur-Syndrom

Englisch: Graham-Little-Piccardi-Lasseur syndrome

1 Definition

Das Graham-Little-Lasseur-Syndrom ist eine seltene lichenoide Hauterkrankung. Sie wird als Maximalvariante des Lichen ruber acuminatus angesehen.

2 Ätiologie

Die Herkunft des Graham-Little-Lasseur-Syndroms ist zur Zeit (2009) unklar. Als Auslöser werden unter anderem immunologische, genetische und hormonelle Ursachen diskutiert.

In seltenen Fällen wurde ein Graham-Little-Lasseur-Syndrom nach einer Hepatitis B-Impfung beobachtet.

3 Klinik

Die beim Lichen ruber acuminatus auftretenden multiplen, exanthemartigen Effloreszenzen an den Haarfollikeln nehmen beim Graham-Little-Lassuer-Syndrom ein extremes Ausmaß an. Befallen sind neben der Kopfhaut auch die Axillabehaarung und die Genitalbehaarung. An diesen Regionen kommt es zum Verlust der Haare sowie zu einem narbigen Status pseudopeladicus an der Kopfhaut. Ein Juckreiz tritt selten auf.

4 Therapie

Die Therapie des Graham-Little-Lasseur-Syndroms ist schwierig. Aufgrund der geringen Fallzahl gibt es keine klinischen Studien mit ausreichender Fallzahl, sondern nur einzelne Fallbeobachtungen.

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