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Gasotransmitter

1 Definition

Unter dem Begriff Gasotransmitter werden gasförmige Stoffe zusammenfasst, die vom Körper selbst produziert werden und als Signalmoleküle wirken. Zu den bekannten Gasotransmittern gehören Stickstoffmonoxid, Kohlenmonoxid und Schwefelwasserstoff.

2 Eigenschaften

Gasotransmitter sind sehr kleine Verbindungen, die fett- und wasserlöslich sind. Dadurch sind sie in der Lage, Membranen durch Diffusion zu überwinden. Die Verbindungen sind sehr reaktiv und kurzlebig. Sie werden in Zellen durch spezfische Enzyme produziert und sofort freigesetzt. Im Gegensatz zu den klassischen Neurotransmittern können sie nicht in Vesikel eingeschlossen und so gespeichert und reguliert an Synapsen ausgeschüttet werden.

Alle bekannten Gasotransmitter sind in hohen Konzentrationen toxisch und gelten als Umweltgifte. Die Gase entstehen in der Atmosphäre durch natürliche Prozesse (Vulkanausbrüche) und als Abgase der Industrie.

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