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GAVE-Syndrom

GAVE ist ein Akronym und steht für: Gastric Antral Vascular Ectasia

Synonym: Wassermelonenmagen

1 Definition

Das Gave-Syndrom ist charakterisiert durch das Auftreten radiärer Gefäßektasien der Magenschleimhaut, die vom Pylorus bis zum Korpus des Magens reichen.

2 Epidemiologie

Die Krankheit betrifft zweimal häufiger Frauen als Männer und hat ihren Häufigkeitsgipfel um das 70. Lebensjahr.

3 Ätiologie

Die Ätiologie ist unklar, es existieren allerdings verschiedene Therorien. Neben einer Beteiligung von Helicobacter pylori wird sowohl eine Autoimmunerkrankung als auch eine Art der Kollagenose diskutiert. Ebenso existiert eine Therorie, in der der Zustand nach einem Magenprolaps in den Dünndarm diskutiert wird. Daneben besteht eine Assoziation mit folgenden Erkrankungen

4 Klinik

Die Patienten stellen sich meist mit den Symptomen einer Eisenmangelanämie vor, die auf dem Boden einer chronischen, subakuten oberen gastrointestinalen Blutung entsteht. Außerdem können sowohl Hämatochezien als auch Teerstühle auftreten

5 Diagnostik

Die Diagnose kann in der Regel mittels Gastroskopie gestellt werden. Hier fallen lange, streifige Rötungen auf, die an eine Wassermelone erinnern können, deswegen auch das Synonym Wassermelonenmagen.

6 Therapie

Therapiert werden kann das Gave-Syndrom u.a. mit wiederholten Argon-Plasma-Koagulationen.

Tags:

Fachgebiete: Gastroenterologie

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