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Fossa mandibularis

Synonym: Fossa glenoidalis
Englisch: mandibular fossa

1 Definition

Die Fossa mandibularis ist eine mit Knorpel überzogene Vertiefung des Schläfenbeins (Os temporale). Sie bildet zusammen mit dem dazwischen liegenden Discus articularis und dem Gelenkköpfchen der Mandibula das Kiefergelenk (Articulatio temporomandibularis).

2 Anatomie

Die Fossa mandibularis hat eine ovale bis quadratische Grundform. Sie ist durch die Fissura petrotympanica (Glaser'sche Spalte) in zwei Teile untergliedert. Nur der ventrale Teil der Fossa ("Facies articularis") dient als Gelenkfläche und ist mit Faserknorpel überzogen. Der dorsale Abschnitt ist von faserigem Bindegewebe bedeckt und liegt extrakapsulär, d.h. außerhalb der Gelenkkapsel des Kiefergelenks. Intrakapsulär findet sich ventral der Fossa mandibularis das Tuberculum articulare.

In enger anatomischer Nachbarschaft zur Fossa mandibularis liegt dorsal der äußere Gehörgang (Meatus acusticus externus).

Fachgebiete: Kopf und Hals

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