logo Einloggen

Evans-Index

1. Übersicht

Der Evans-Index wird in der Neuroradiologie zur Beurteilung der Weite der Liquorräume genutzt. Er dient als quantitatives Kriterium bei der Diagnostik eines Normaldruckhydrozephalus.

2. Berechnung

Der Evans-Index beschreibt das Verhältnis zwischen der maximalen Weite der Vorderhörner der Seitenventrikel auf einem axialen Schnittbild (CT oder MRT) und dem maximalen inneren Durchmesser des Schädels (auf derselben Schicht).

3. Ergebnis

Der Evans-Index liegt bei <0,3 im Normalbereich. Bei > 0,3 gelten die Ventrikel als erweitert (z.B. bei Normaldruck- oder Verschlusshydrozephalus).

Die Aussagekraft ist jedoch eingeschränkt, da die Normwerte mit Alter und Geschlecht variieren. Des Weiteren ist der Evans-Index stark vom gewählten Schnittbild abhängig.

siehe auch: Corpus-callosum-Winkel, DESH

Empfehlung

Shop News Jobs CME Flexa Piccer
NEU: Log dich ein, um Artikel in persönlichen Favoriten-Listen zu speichern.
A
A
A

Teilen Was zeigt hierher Versionsgeschichte Artikel erstellen Discord
Leonard Richter
Student/in der Humanmedizin
Dr. rer. nat. Fabienne Reh
DocCheck Team
Dr. med. Norbert Ostendorf
Arzt | Ärztin
Bijan Fink
Arzt | Ärztin
Diese Funktion steht nur eingeloggten Abonnenten zur Verfügung
Letzter Edit:
21.02.2025, 14:41
19.778 Aufrufe
Nutzung: BY-NC-SA
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...