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Evans-Index

1 Übersicht

Der Evans-Index wird in der Neuroradiologie zur Beurteilung der Weite der Liquorräume genutzt. Er dient als quantitatives Kriterium bei der Diagnostik eines Normaldruckhydrozephalus.

2 Berechnung

Der Evans-Index beschreibt das Verhältnis zwischen der maximalen Weite der Vorderhörner der Seitenventrikel auf einem axialen Schnittbild (CT oder MRT) und dem maximalen inneren Durchmesser des Schädels (auf derselben Schicht).

3 Ergebnis

Der Evans-Index liegt bei <0,3 im Normalbereich. Bei > 0,3 gelten die Ventrikel als erweitert (z.B. bei Normaldruck- oder Verschlusshydrozephalus).

Die Aussagekraft ist jedoch eingeschränkt, da die Normwerte mit Alter und Geschlecht variieren. Des Weiteren ist der Evans-Index stark vom gewählten Schnittbild abhängig.

siehe auch: Corpus-callosum-Winkel, DESH

Diese Seite wurde zuletzt am 10. Januar 2020 um 14:44 Uhr bearbeitet.

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