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Epiduroskopie

Englisch: epiduroscopy

1 Definition

Die Epiduroskopie ist ein perkutanes, minimal-invasives Endoskopieverfahren, das zur Diagnostik und Therapie rückenmarksnaher Schmerzsyndrome eingesetzt wird.

2 Hintergrund

Mit Hilfe der Epiduroskopie wird der Spinalkanal untersucht. Beurteilt werden unter anderem die Dura mater spinalis und der Epiduralraum, sowie die hier befindlichen Strukturen (z.B. Blutgefäße und Nerven). Mit der Methode kann man pathologische Veränderungen wie Fibrosen, Stenosen oder Entzündungen im Bereich des Spinalkanals diagnostizieren.

3 Indikationen

Die Epiduroskopie dient in erster Linie zur Abklärung von Schmerzsyndromen oder pathologischen Befunden im Bereich des Rückenmarks, die durch die Computertomografie oder das MRT nicht ausreichend dargestellt werden können.

Durch die mittels der Epiduroskopie mögliche epidurale Schmerzprovokation können Schmerzen besser differentialdiagnostisch differenziert werden. Darüber hinaus können unter Sicht Analgetika oder Elektroden für die Spinal Cord Stimulation platziert werden.

4 Technik

Für die Untersuchung wird der Patient in Bauchlage gebracht. Das Epiduroskop wird in Lokalanästhesie über Hiatus sacralis in den Epiduralraum eingeführt.

Fachgebiete: Neurochirurgie

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