Vom 13. bis 26. Juni steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Endsystolisches Volumen

Synonyme: ESV, endsystolisches Füllungsvolumen, endsystolisches Herzvolumen

1 Definition

Das endsystolische Volumen, kurz ESV, ist das Blutvolumen, das am Ende der Systole nach maximaler Entleerung eines Ventrikels, d.h. nach der vollständigen Kammerkontraktion, in einer Herzkammer vorhanden ist.

siehe auch: enddiastolisches Volumen

2 Hintergrund

Das endsystolische Volumen repräsentiert das kleinste Blutvolumen während des Herzzyklus. Man unterscheidet:

Das endsystolische Volumen wird in ml angegeben. Das LVESV entspricht beim untrainierten Erwachsenen unter Ruhebedingungen bei ca. 50-60 ml. Das RVESV liegt mit 60-70 ml etwas höher.

Fachgebiete: Physiologie

Diese Seite wurde zuletzt am 30. April 2022 um 15:03 Uhr bearbeitet.

Die Differenz zwischen dem enddiastolischen und dem endsystolischen Volumen ist das Schlagvolumen SV. Das SV ist das Produkt aus dem enddiastolischen Höhlenvolumen und der zugehörigen Netto-EF. Die Differenz zwischen der Brutto-EF und der Netto-EF ist die Pendelfraktion (Regurgitationsfraktion). Regurgitationen sind durch alle beteiligten Klappen und durch alle vorhandenen Shunts möglich. - Wenn die Kardiologen von der EF sprechen, dann meinen sie die Brutto-EF nur des linken Ventrikels (LVEF). Zusätzlich halten sie diese EF irrtümlich für das Maß für die Schwere der Herzinsuffizienz. Das zeugt von völligem Unverständnis. Denn das Maß für die Schwere einer jeden Herzinsuffizienz ist allein das Herzzeitvolumen oder hilfsweise bei Nierengesunden die GFR. Denn HZV und GFR sind proportional. Eine kleine EF wird oft von einer Höhlendilatation und von einer Tachykardie vollständig kompensiert. Erst wenn diese Kompensation nicht mehr gelingt, kommt es zur Dekompensation.
#1 am 27.10.2016 von Dr. Hartwig Raeder (Arzt | Ärztin)

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