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Crystallin

Englisch: crystallin

1 Definition

Crystalline sind wasserlösliche Strukturproteine, die man vor allem in der Augenlinse und der Cornea findet. Sie sind für die Brechkraft und Transparenz dieser Gewebe verantwortlich.

2 Einteilung

Beim Menschen wurden mehrere Dutzend verschiedene Crystalline identifiziert. Man kann sie chromatographisch grob in drei Klassen einteilen:

Da sich Beta- and Gamma-Crystalline bezüglich ihrer Aminosäuresequenz und Molekülstruktur stark ähneln, fasst man sie auch als βγ-Crystallin-Superfamilie zusammen.

3 Synthese

Crystalline werden in der Augenlinse in großer Menge von den Linsenfaserzellen (LFCs) synthetisiert. Sie fügen sich zu einer hoch geordneten Makrostruktur zusammen. Da die ausdifferenzierten LFCs keine Zellorganellen mehr besitzen und daher keine Proteine mehr produzieren können, bleiben sie lebenslang erhalten.

4 Funktion

Die wesentliche Aufgabe der Crystalline ist es, den Brechungsindex des Linse zu erhöhen, ohne ihre Transparenz zu beeinträchtigen. Sie vermindern auch die UV-Strahlung, denen die hinteren Augenabschnitte ausgesetzt sind. Darüber hinaus haben sie in der Linse und anderen Geweben metabolische und regulatorische Funktionen.

Fachgebiete: Biochemie

Diese Seite wurde zuletzt am 26. Februar 2021 um 17:07 Uhr bearbeitet.

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