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Corpus costae

Synonym: Rippenkörper
Englisch: body of rib

1 Definition

Als Corpus costae bezeichnet man den abgeplatteten Knochenschaft der Rippen, der sich an den Rippenhals (Collum costae) anschließt und den eigentlichen Hauptteil der Rippen bildet.

2 Anatomie

Das Corpus costae weist so eine innere (Facies interna) und eine äußere Fläche (Facies externa), sowie einen oberen (Margo superior) und unteren Rand (Margo inferior) auf.

2.1 Facies externa

Die Facies externa ist leicht konvex und glatt. Nicht weit vom Tuberculum costae weist sie eine prominente Kochenleiste, den Angulus costae, auf. Sie ist der Usprung bzw. Ansatz der Musculi iliocostales. Der Abschnitt zwischen dem Angulus costae und dem Tuberculum ist stärker und rau. Hier setzt der Musculus longissimus an.

2.2 Facies interna

Die Facies interna ist konkav und glatt. Sie wird zum Rippenkopf hin durch einen Knochenkamm markiert, der etwa bis zum Angulus costae läuft und sich dann allmählich auf der Knochenoberfläche verliert. Zwischen diesem Knochenkamm und dem unteren Rand (Margo inferior) der Rippe beginnt eine weit nach anterior laufende Furche, der Sulcus costae. In ihr verlaufen die Interkostalnerven und -blutgefäße nach anterior.

Ab dem Angulus costae dreht sich die Rippe in ihrem Verlauf um die eigene Längsachse. Zum Brustbein (Sternum) hin geht der Rippenkörper schließlich in den Rippenknorpel (Cartilago costae) über.

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Fachgebiete: Leibeswand

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