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Chromosomenbanden

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Synonym: Chromosomenbandierung
Englisch: chromosome banding, cytogenetic bands

1 Defintion

Die Chromosomenbanden sind ein Muster aus Querbanden, das beim Anfärben der Chromosomen mit verschiedenen Färbeverfahren entsteht. Die Banden sind individuell für jedes Chromosom und werden daher zur Identifizierung verwendet.

2 Hintergrund

Es ist derzeit (2021) nicht vollständig geklärt, warum chromosomale Regionen ein unterschiedliches Färbverhalten aufweisen. Es besteht ein Zusammenhang mit der Basenverteilung. So zeigen Bereiche mit einem hohen AT-Gehalt nach Quinacrin-Färbung eine helle Fluoreszenz. Diese Bereiche enthalten typischerweise wenige Gene.

Menschliche Metaphasechromosomen weisen etwa 400 Banden nach Giemsa-Färbung auf.

3 Färbeverfahren

Banden Färbeverfahren gefärbte Bereiche
G-Banden Giemsa-Färbung (nach Trypsinverdau) Gen-arm
Q-Banden Quinacrin-Färbung Gen-arm
R-Banden Giemsa-Färbung (nach Vorbehandlung mit 87°C Phosphatpuffer) Gen-arm
T-Banden Giemsa-Färbung (nach Vorbehandlung mit 87°C Phosphatpuffer) Telomere
C-Banden Giemsa-Färbung (nach Vorbehandlung mit Salzsäure, Bariumhydroxid und Salzen) konstitutives Heterochromatin (z.B. Centromer)

Als R-Banden werden nicht nur die positiv-gefärbten Bereiche nach R-Banden-Färbung bezeichnet, sondern auch die ungefärbten (reversen) Bereich bei der G-Banden-Färbung.

4 Quellen

Fachgebiete: Biologie, Genetik

Diese Seite wurde zuletzt am 18. November 2021 um 10:44 Uhr bearbeitet.

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