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Ceiling-Effekt

von englisch: ceiling - Decke

1 Definition

Als Ceiling-Effekt bezeichnet man in der Pharmakologie, wenn es bei der Gabe eines Arzneistoffs trotz Dosissteigerung zu keiner weiteren Zunahme der Wirkung kommt. Man spricht auch von einem Sättigungseffekt.

2 Hintergrund

Ceiling-Effekte kommen vor allem bei Partialagonisten und allosterischen Modulatoren vor. Ein Ceiling-Effekt tritt ein, wenn ein Wirkstoff die für seine maximale Wirkung erforderliche Anzahl der Rezeptoren besetzt hat. Das Maximum der Dosis-Wirkungs-Kurve ist dann erreicht und die Steigerung der Dosis führt nicht mehr zu einer stärkeren Wirkung, sondern ggf. nur zu stärkeren Nebenwirkungen.

Der Ceiling-Effekt ist unabhängig von der Dauer der Wirkstoffgabe - das unterscheidet ihn von der so genannten Toleranzentwicklung oder der Tachyphylaxie.

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Fachgebiete: Pharmakologie

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