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Beckengürtel (Geflügel)

Synonym: Cingulum membri pelvini/pelvici

1 Definition

Als Beckengürtel, auch Cingulum membri pelvini genannt, bezeichnet man beim Geflügel die Knochen, welche die beiden Hintergliedmaßen mit dem Rumpf verbinden.

2 Anatomie

Die freien Hintergliedmaßen der Vögel werden über den Beckengürtel mit der Wirbelsäule verbunden. Aufgrund der Bipedie aller Vögel muss das knöcherne Becken den Anforderungen bezüglich der Aufrechterhaltung des Gleichgewichts und der Fortbewegung (an Land und im Wasser) gerecht werden.

Aufgrund dessen sind bei Vögeln die drei Beckengürtelknochen (Os ilium, Os ischii und Os pubis) untereinander zum Os coxae verschmolzen. Dieser Knochen ist mit dem entsprechenden Antimer (Gegenstück) - unter Zwischenschaltung des starren Synsacrums - zu einer festen Einheit, dem Os innominatum, verbunden.

3 Literatur

  • Nickel, Richard, August Schummer, Eugen Seiferle. Band V: Geflügel. Parey, 2004.

Diese Seite wurde zuletzt am 8. Mai 2020 um 15:42 Uhr bearbeitet.

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