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Bathmotropie

von altgriechisch: βαϑμός ("bathmos") - Schwelle, τροπός ("tropos") -Wendung
Englisch: bathmotropy

1 Definition

Als Bathmotropie bezeichnet man die Beeinflussung der Reizschwelle und damit der Erregbarkeit des Herzens.

2 Hintergrund

Unter der Reizschwelle versteht man in der Physiologie die kleinste Spannung, die bei einer Nerven- oder Muskelzelle zur Auslösung eines Aktionspotentials führt. Diese Reizschwelle wird durch das vegetative Nervensystem kontrolliert und kann auch medikamentös beeinflusst werden.

Positive Bathmotropie bedeutet, dass die Reizschwelle gesenkt wird. Negative Bathmotropie bedeutet eine Steigerung der Reizschwelle. Zu den positiv bathmotropen Arzneistoffen, welche die Reizschwelle senken, zählen u.a. Adrenalin, Noradrenalin und Herzglykoside. Negativ bathmotrope Arzneistoffe erhöhen die Reizschwelle, z.B. Acetylcholin oder Lidocain.

Fachgebiete: Physiologie

Diese Seite wurde zuletzt am 12. August 2020 um 20:47 Uhr bearbeitet.

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