Bis zum 10. Januar steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Bis zum 10. Januar steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.

Liebe Autoren,

Wir sind auf der Suche nach Schnee in Richtung Nordpol gefahren. Deswegen steht das Flexikon vom 14.12. bis 10.01.2019 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 10. Januar könnt ihr wieder mit voller Kraft losschreiben.

Unser Tipp: Genießt die Zeit mit der Familie! Wir wünschen euch fröhliche Feiertage!

Bis bald
Euer Flexikon-Team

Bathmotropie

von altgriechisch: βαϑμός ("bathmos") - Schwelle, τροπός ("tropos") -Wendung
Englisch: bathmotropy

1 Definition

Als Bathmotropie bezeichnet man die Beeinflussung der Reizschwelle und damit der Erregbarkeit des Herzens.

2 Hintergrund

Unter der Reizschwelle versteht man in der Physiologie die kleinste Spannung, die bei einer Nerven- oder Muskelzelle zur Auslösung eines Aktionspotentials führt. Diese Reizschwelle wird durch das vegetative Nervensystem kontrolliert und kann auch medikamentös beeinflusst werden.

Positive Bathmotropie bedeutet, dass die Reizschwelle gesenkt wird. Negative Bathmotropie bedeutet eine Steigerung der Reizschwelle. Zu den positiv bathmotropen Arzneistoffen, welche die Reizschwelle senken, zählen u.a. Adrenalin, Noradrenalin und Herzglykoside. Negativ bathmotrope Arznenistoffe erhöhen die Reizschwelle, z.B. Acetylcholin oder Lidocain.

Fachgebiete: Physiologie

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