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Azofarbstoff

1 Definition

Azofarbstoffe sind chemische Verbindungen, die mehrere Azobrücken (–N=N–) als farbgebendes Molekülelement (Chromophor) aufweisen. Sie stellen die größte Gruppe der synthetischen Farbstoffe dar.

2 Hintergrund

Azofarbstoffe sind durch die allgemeine Formel R1-N=N-R2 mit ihrer farbgebenden Stickstoff-Doppelbindung charakterisiert. Die beiden Reste R1 und R2 sind in der Regel aromatisch. Sie können identisch sein oder verschiedene Reste repräsentieren. Sind im Molekül zwei Azogruppen enthalten, spricht man von einem Diazofarbstoff. Analog gibt es - je nach Anzahl der weiteren Azogruppen - Tri-, Tetra- und Polyazofarbstoffe.

Azofarbstoffe können durch die einfache Substitution der Wasserstoffatome an dem oder den Benzolringen modifiziert werden. Sie beeinflussen dann die Azobindung auxochrom und ermöglichen so die Einstellung zahlreicher Farbnuancen.

Azofarbstoffe können durch polare und unpolare Substituenten auf ihr späteres Trägermedium zugeschnitten werden. Sie sind farbstabil, lichtecht und können kräftige Farben aufweisen.

3 Beispiele

Tags:

Fachgebiete: Biochemie, Chemie

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