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Attachmentverlust

Englisch: loss of attachment, clinical attachment lost, clinical attachment level

1 Definition

Als Attachmentverlust wird in der Zahnmedizin die fortschreitende Destruktion des Zahnhalteapparats (Parodontium) bezeichnet, die im Rahmen einer Parodontitis entsteht.

2 Hintergrund

Bei einer Parodontits kommt es zu einer Zerstörung des Parodonts (v.a. des Knochens und der Sharpey-Fasern). Durch den Gewebeverlust entstehen Zahnfleischtaschen. Als orientierende Untersuchung dient dabei z.B. der parodontale Screening-Index (PSI), bei dem die Sondierungstiefe (ST), also die Distanz vom Rand der Gingiva zum sondierbaren Taschenboden, gemessen wird.

Die ST ist jedoch kein zuverlässiger Parameter für die parodontale Stabilität. Stattdessen kann der Attachmentverlust als sog. Clinical Attachment Level (CAL) gemessen werden. Das CAL bezieht sich auf die Distanz zwischen Schmelz-Zement-Grenze und sondierbarem Taschenboden.

Sequenzielle Messungen erlauben eine Verlaufsbeurteilung der parodontalen Situation. Zudem werden das Ausmaß und der Schweregrad einer Parodontitis anhand des Attachmentverlusts beurteilt.

3 Literatur

Diese Seite wurde zuletzt am 9. Juli 2020 um 13:14 Uhr bearbeitet.

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