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Anterolateralinfarkt

Englisch: anterolateral myocardial infarction, anterolateral infarct

1 Definition

Ein Anterolateralinfarkt, kurz ALI, ist eine Form des Herzinfarkts, bei der die Infarktzone die vorderen und seitlichen Anteile des linken Ventrikels umfasst. Er entsteht durch einen Verschluss von Ästen des Ramus interventricularis anterior (RIVA) oder des Ramus circumflexus (RCX), welche die anterioren und lateralen Ventrikelanteile versorgen.

2 Diagnostik

Die Diagnostik des Anterolateralinfarkts unterscheidet sich nicht von der allgemeinen Diagnostik des Herzinfarkts.

2.1 EKG-Charakteristika

Ein Anterolateralinfarkt macht sich in der Regel durch EKG-Veränderungen in den Brustwandableitungen V4-V6 sowie in den Extremitätenableitungen I und aVL bemerkbar:

Die Veränderungen in den Extremitätenableitungen fehlen in etwa 50% der Fälle. Subepikardiale Anterolateralinfarkte zeigen kein pathologisches Q.

3 Prognose

Die Prognose eines Anterolateralinfarkts ist abhängig von der Infarktgröße und begleitenden Herzrhythmusstörungen.

Symptome, Komplikationen, und Therapie siehe Hauptartikel: Herzinfarkt

4 Quellen

Tags:

Fachgebiete: Kardiologie

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