5A-Regel
Definition
Die 5A-Regel ist eine didaktische Zusammenfassung grundlegender Maßnahmen des Strahlenschutzes. Sie beschreibt fünf Prinzipien zur Minimierung der Strahlenexposition bei Anwendungen ionisierender Strahlung. Sie dient insbesondere der praktischen Umsetzung des ALARA-Prinzips.
Aufbau
Die 5A-Regel umfasst folgende Maßnahmen:
- Abstand: Vergrößerung des Abstands zur Strahlenquelle reduziert die Exposition gemäß dem Abstandsgesetz ().
- Abschirmung: Einsatz geeigneter Schutzmaßnahmen, z.B. Strahlenschutzkleidung oder bauliche Abschirmungen.
- Aufenthaltsdauer: Minimierung der Zeit, in der sich Personen im Strahlenfeld aufhalten.
- Aktivität: Reduktion der Strahlenintensität bzw. der applizierten Aktivität (z.B. Anpassung von Röhrenstrom oder verabreichter Radionuklidaktivität).
- Abschalten: Vermeidung unnötiger Strahlenexposition durch Abschalten der Strahlenquelle, wenn sie nicht benötigt wird.
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Fachgebiete:
Nuklearmedizin, Radiologie
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Letzter Edit:
17.03.2026, 12:19
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