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Summer Break

Liebe Autoren,

es ist wahr: Wir sind an den Strand gefahren und machen mal eine Pause. Deswegen steht das Flexikon vom 23. bis 31. Juli 2016 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 01. August kann wieder mit voller Kraft geschrieben werden.

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Pappenheim-Färbung

nach Arthur Pappenheim (1870 bis 1916), deutscher Hämatologe
Synonym: May-Grünwald-Giemsa-Färbung, panoptische Färbung
Englisch: Pappenheim's staining, panoptic staining

1 Definition

Die Pappenheim-Färbung ist sogenannte "panoptische" Differentialfärbung, die sich das Färbeverhalten der Giemsa- und der May-Grünwald-Färbung zunutze macht. Sie dient neben der Anfärbung von Blutausstrichen und zytologischen Präparaten auch dem Nachweis von bestimmten Spirochäten.

2 Chemische Zusammensetzung

Die Pappenheim-Färbelösung setzt sich aus der Giemsa- und der May-Grünwald-Lösung zusammen. Neben Wasser und Methanol als Lösungsmittel und Fixativ besteht sie aus Eosin, Methylenblau, Azurfarbstoff und pH-modifizierenden Puffersubstanzen.

3 Färbeverhalten

Die Pappenheim-Färbung deckt das Spektrum der Giemsa- und der May-Grünwald-Färbung ab. Neben den Granula von Blutzellen (besonders Granulozyten), die pH-abhängig rot oder blau erscheinen, lassen sich mit der Pappenheim-Färbung auch Zellkerne und im Blut vorkommende Parasiten und Keime nachweisen.
Daneben lassen sich die einzelnen Blutzellen aufgrund des unterschiedlich angefärbten Zytoplasmas differenzieren.

Fachgebiete: Histologie

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