Vom 23. bis 31. Juli steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Summer Break

Liebe Autoren,

es ist wahr: Wir sind an den Strand gefahren und machen mal eine Pause. Deswegen steht das Flexikon vom 23. bis 31. Juli 2016 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 01. August kann wieder mit voller Kraft geschrieben werden.

Unser Tipp: Geht auch mal schwimmen. Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn Ihr wieder kommt!

Bis bald
Euer Flexikon-Team

May-Grünwald-Färbung

Nach Richard May (1863 bis 1937), deutscher Internist; Ludwig Grünwald (1863 bis 1927), deutscher HNO-Arzt
Englisch: May-Grünwald staining

1 Definition

Die May-Grünwald-Färbung ist eine Differentialfärbung für luftgetrocknete Blutausstriche und zytologische Präparate.

2 Chemische Zusammensetzung

Die May-Grünwald-Lösung besteht aus einer Mischung von mit Eosin angesäuertem Methylenblau und Methanol, die in Wasser gelöst wird. Gelegentlich wird sie mit der Giemsa-Färbung kombiniert und als Pappenheim-Färbung ("May-Grünwald-Giemsa-Färbung") bezeichnet.

3 Färbeverhalten

Die Intensität der Färbung hängt von der genauen Zusammensetzung der May-Grünwald-Lösung ab. Die May-Grünwald-Färbung ist aufgrund ihrer pH-abhängigen Farbgebung besonders für die Anfärbung von Granula geeignet.

Basophile Granula erscheinen im lichtmikroskopischen Bild durch die Anfärbung mit Methylenblau tiefblau bis violett, während saure Granula Eosin anreichern und damit leuchtend rot erscheinen. Neutrale Granula weisen nach Färbung einen hell- bis purpurroten, blassen Farbton auf.

Das Zytoplasma von Erythrozyten wird durch die May-Grünwald-Lösung hellrot, das der Thrombozyten leicht bläulich. Die May-Grünwald-Färbung bietet auf diese Weise vor allem Differenzierungsmöglichkeiten der einzelnen Blutzellen.

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