Kauda-Syndrom
Synonyme: Cauda-Syndrom, Cauda-Equina-Syndrom, Kaudasyndrom
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1 Definition [bearbeiten]
Das Kauda-Syndrom ist ein Querschnittssyndrom in Höhe der Cauda equina des Rückenmarks. Es handelt sich um eine Schädigung der Nervenfasern unterhalb des Conus medullaris.
2 Ätiologie [bearbeiten]
Ursachen des Kaudasyndroms sind unter anderem ein postero-medialer Bandscheibenvorfall, intraspinale Tumoren und Veränderungen bei Spina bifida.
3 Symptomatik [bearbeiten]
Es bestehen schlaffe Paresen der unteren Extremitäten im Bereich der betroffenen Nervenwurzeln. Entsprechend verteilt finden sich Sensibilitätsstörungen in den versorgten Dermatomen. Die Schweißsekretion ist erhalten.
Zusätzlich können Defäkationsstörung, Miktionsstörung und Sexualfunktionsstörung auftreten, meistens liegt dabei eine Kombination mit dem Konus-Syndrom bei gleichzeitiger Kompression des Conus medullaris vor (Konus-Kauda-Syndrom).
Bei isolierter Affektion der Nervenwurzeln aus den Rückenmarkssegmenten S3-S5 entspricht die Symptomatik des Kauda-Syndroms dem Konus-Syndrom mit Reithosenanästhesie.
4 Diagnostik [bearbeiten]
5 Therapie [bearbeiten]
Ein akutes Kauda-Syndrom ist ein Notfall, der eine sofortige Klinikeinweisung und Operation notwendig macht.
Fachgebiete: Neurologie
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