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Grisel-Syndrom

Synonyme: Morbus Grisel, Torticollis atlantoepistrophealis, Watson-Jones-Krankheit

1 Definition

Das Grisel-Syndrom ist eine schmerzbedingte Schonhaltung des Halses, die durch eine Entzündung im HNO-Bereich hervorgerufen wird und mit einer Subluxation der Halswirbelsäule im Atlantoaxialgelenk einhergeht.

2 Geschichte

Als Entdecker und Erstbeschreiber des Symptomkomplexes gilt der französische Chirurg Pierre Grisel.

3 Ursachen

Häufige Ursache des Grisel-Syndroms sind Weichteilinfektionen im Bereich von Kopf, Hals und Rachen. Nicht selten tritt ein Grisel-Syndrom im Rahmen einer Tonsillitis oder nach einer Tonsillektomie auf. Etwas seltenere Ursachen sind Rheuma oder ein vorangegangenes Trauma.

4 Symptome

Leitsymptom des Grisel-Syndroms ist eine durch Schmerzen im Nackenbereich ausgelöste Schonhaltung des Halses mit Subluxation der Halswirbelsäule im Atlantoaxialgelenk. Durch die teilweise Verlegung des Atlas kommt es zu sehr starken Nackenschmerzen, sowie zu einer auffallenden Schiefhaltung des Kopfes.

5 Diagnose

Pathognomonisch ist die Gesamtheit der klinischen Anzeichen. Mittels Röntgenaufnahme kann sich der Verdacht erhärten, eine genauere Darstellung gelingt mit Hilfe des MRT.

6 Differentialdiagnosen

7 Therapie

Neben der Behandlung der Grunderkrankung sind bei Bedarf Analgetika indiziert.

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