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Weichteilinfektion

1 Definition

Eine Weichteilinfektion ist eine Infektion mit Krankheitserregern, welche die Weichteile (Bindegewebe, Muskeln und Fettgewebe) befällt. Aufgrund des engen anatomischen und ätiologischen Zusammenhangs werden sie oft gemeinsam mit Hautinfektionen unter dem Label Haut- und Weichteilinfektionen abgehandelt.

2 Hintergrund

Haut- und Weichteilinfektion zeigen ein breites klinisches Spektrum. Sie reichen von einer harmlosen Follikulitis bis hin zum lebensbedrohlichen nekrotisierenden Untergang größerer Gewebebereiche. Die Ausbreitung und Schwere von Weichteilinfektionen wird u.a. durch die Virulenz der Erreger, die genaue Lokalisation der Infektion und den Immunstatus des Patienten beeinflusst.

3 Krankheitsbilder

Beispiele für Haut- und Weichteilinfektionen sind:

4 Diagnostik

Die Diagnose von Haut- und Weichteilinfektionen erfolgt in der Regel klinisch anhand typischer Symptome wie Schwellung, Rötung, Schmerzen und Überwärmung. Die auslösenden Erreger können dann im Idealfall anhand von Abstrichen mit Hilfe einer Kultur identifiziert werden.

5 Therapie

Die Therapie ist abhängig vom jeweiligen Krankheitsbild. Bei ausgeprägten Haut- und Weichteilinfektionen erfolgt sie in der Regel chirurgisch, z.B. durch Inzision und Ausräumung des betroffenen Bereichs. Alternativ oder zusätzlich kann eine Antibiotikabehandlung notwendig sein.

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