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Summer Break: vom 24.07. bis 12.08.2015 steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Summer Break

Liebe Autoren,

es ist leider wahr: Wir sind einfach an den Strand gefahren, ohne euch Bescheid zu sagen. Denn auch unsere fleißigen Lektoren brauchen mal eine Pause. Deswegen steht das Flexikon von 24.07. bis 12.08.2015 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 13. August kann wieder herzhaft ergänzt und geändert werden.

Unser Tipp: Geht auch mal schwimmen. Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn ihr bald wieder kommt!

Bis bald
Euer Flexikon-Team

Grand mal

Synonym: Tonisch-klonischer Krampfanfall, Grand-mal-Anfall
Englisch: Grand mal seizure

1 Definition

Als Grand mal bezeichnet man einen epileptischen Anfalls mit tonischer und klonischer Komponente (tonisch-klonischer Anfall).

2 Ätiologie

Ursächlich ist in der Regel ein primär generalisiertes Anfallsleiden. Seltener können auch partielle Anfälle sekundär generalisieren und die Symptomatik eines Grand-mal-Anfalls hervorrufen.

Konsens bei der Beurteilung der Anfallsform ist, von einem primär generalisierten Grand mal auszugehen, wenn mit Beginn des Anfalls eine Bewusstlosigkeit vorliegt. Ein partieller Anfall, der sekundär zu einem Grand mal generalisiert, ist hingegen durch das Vorhandensein einer Aura oder anderen partiellen Anfallsphänomenen zu Beginn des Anfallsgeschehens gekennzeichnet.

Zur Pathogenese epileptischer Anfälle, siehe: Epilepsie

3 Anfallsbeschreibung

Grand mal-Anfälle folgen einem charakteristischen Verlauf und gehen mit Bewusstseinsverlust des Anfallsleidenden einher. Fakultative Symptome vor Anfallsbeginn sind Aura und/oder unwillkürliche Lautäußerungen (Initialschrei).

Die erste Phase des Krampfanfalls ist durch starke tonische Kontraktionen mit Versteifung der Muskulatur, Atemstillstand und hypoxiebedingte Zyanose gekennzeichnet. Sie ist relativ kurz. Die Extremitäten sind gestreckt, die Augen bei Blickdeviation nach oben geöffnet und der Mund durch festen Kieferschluss geschlossen.

Der tonischen folgt die klonische Phase mit unwillkührlichen rhythmischen Muskelzuckungen, lateralem Zungenbiss und/oder reflektorischer Blasenentleerung. Seltener kommt es zur unwillkürlichen Defäkation. Die Dauer der klonischen Phase beträgt in der Regel 3-5 Minuten, kann jedoch individuell divergieren.

Nach Sistieren der klonischen Phase kommt der Betroffene in der Regel zu sich und fällt kurz darauf aus Erschöpfung in einen Nachschlaf. In dieser Zeitperiode wird der Zustand des Betroffenen als postiktal bezeichnet.

Fachgebiete: Neurologie

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