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Eicosanoid

von griechisch: eikosa - zwanzig
Synonym: Eikosanoid, Lipidmediator
Englisch: eicosanoid

Inhaltsverzeichnis

1 Definition [bearbeiten]

Eicosanoide sind Verbindungen, die sich von mehrfach ungesättigten Fettsäuren ableiten. Sie werden durch Modifikation des 20 Kohlenstoffatome aufweisenden Grundgerüsts synthetisiert.

2 Systematik [bearbeiten]

Zu den Eicosanoiden gehören verschiedene Verbindungen, die alle die von der Arachidonsäure abgeleitete Grundstruktur aufweisen:

3 Funktion [bearbeiten]

Eicosanoide sind Gewebemediatoren (Lokalhormone), die an einer Reihe von physiologischen und pathologischen Prozessen beteiligt sind. Dazu gehören Blutgerinnung, Vasodilatation, Entzündungsregulation sowie eine Reihe anderer Prozesse.

4 Pharmakologische Anmerkung [bearbeiten]

Eine Reihe von Medikamenten greift in den Stoffwechsel der Eicosanoide ein. Dazu gehören vor allem die Inhibitoren der Cyclooxygenasen 1 und 2, eine Reihe von NSAIDs oder die COX-2-Hemmer.

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Melanie Pesch schreibt seit dem 25.04.2007 im Flexikon, hat bereits 78 neue Artikel publiziert und 137 Artikeldetails verbessert.

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