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Darreichungsform

Synonyme: Arzneiform, Verabreichungsform, Applikationsform

1 Definition

Die Darreichungsform ist die konkrete Zubereitung eines Arzneimittels, die dem Patienten dargereicht wird. Dabei handelt es sich um eine Mischung aus Wirkstoffen und Hilfsstoffen, die in einer bestimmten Art verarbeitet worden ist.

2 Hintergrund

Die einfachste Darreichungsform ist der "nackte", d.h. reine Wirkstoff als chemisch gereinigtes Pulver. Da diese Darreichungsform zahlreiche Nachteile mit sich bringt, wird sie heute (2015) so gut wie nicht mehr eingesetzt.

Die Darreichungsform ist insofern relevant, als dass sie die Wirksamkeit des Arzneimittels - vor allem hinsichtlich der Haltbarkeit und Pharmakokinetik - zu großen Teilen mitbestimmt. Sie ist daher Bestandteil der klinischen Prüfung eines Arzneimittels, d.h. es wird nicht der reine Wirkstoff, sondern die ganze Darreichungsform getestet.

Die Darreichungsform eines Arzneimittel legt auch den Applikationsweg fest, d.h. die Art und Weise, auf die ein Arzneimitttel verabreicht wird.

3 Einteilung

3.1 Feste Darreichungsformen

3.2 Halbfeste Darreichungsformen

3.3 Flüssige Darreichungsformen

3.4 Andere

Tags:

Fachgebiete: Arzneimittel, Pharmakologie

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