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Chronisch traumatische Enzephalopathie

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1 Definition

Die chronisch traumatische Enzephalopathie, kurz CTE, ist eine Form der Tauopathie. Es handelt sich um eine progressive, degenerative Erkrankung des Gehirns, die bei Patienten auftritt, die mehrere Schädel-Hirn-Traumen (SHT) erlitten haben. Eine CTE, die bei Boxern auftritt, ist die Dementia pugilistica.

2 Epidemiologie

Eine CTE tritt häufig bei Leistungssportlern und Berufen auf, die wiederholten Schädeltraumen ausgesetzt sind, z.B. Boxern, Kampfsportlern, Football-Spielern, Ringern, Stunt-Darstellern oder Motocross-Fahrern.

3 Pathologie

Eine sichtbare pathologische Veränderung des Gehirns bei chronisch traumatischer Enzephalopathie ist die Reduktion des Gehirngewichts, die mit einer Atrophie des Temporal- und Frontallappens verbunden ist.

Die Seitenventrikel und der dritte Ventrikel sind häufig vergrößert, in seltenen Fällen auch der vierte Ventrikel. Weitere Manifestationen umfassen Fenestrierungen des Cavum septi pellucidi, eine Abblassung der Substantia nigra sowie die Atrophie des Bulbus olfactorius, des Thalamus, der Corpora mamillaria, des Hirnstamms und des Kleinhirns.

Mikroskopisch sieht man einen Verlust von Neuronen und eine Ablagerung von Tau-Protein, in manchen Fällen auch von Beta-Amyloid.

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