Vom 16. bis 23. Juli steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Vom 16. bis 23. Juli steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.

Liebe Autoren,

Wir sind gen Süden gefahren und machen eine Pause. Deswegen steht das Flexikon vom 16. bis 23. Juli 2018 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 24. Juli könnt ihr wieder mit voller Kraft losschreiben.

Unser Tipp: Genießt die Sonne! Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn ihr frisch erholt wiederkommt!

Bis bald
Euer Flexikon-Team

Allgemeine Untersuchung bei Hund und Katze

1 Definition

Die allgemeine Untersuchung sollte bei jedem Tier, wenn es vorgestellt wird, durchgeführt werden. Erkrankungen bzw. gesundheitliche Problematiken können so frühzeitig erkannt werden.

2 Ziele

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3 Ablauf

3.1 Allgemeinbefinden

  • munter und aufmerksam, Hund in Seitenlage weist ein „hochgradig reduziertes Allgemeinbefinden, gering- oder mittelgradig reduziertes
  • Auskunft über den generellen Gesundheitsstatus des Tieres.

3.2 Herzfrequenz und Auskultation, Pulsfrequenz

  • Messung: Schläge in 15 s und dann x 4,
    • große Rassen: 70-120 Schläge pro Minute
    • mittlere Rassen: 80-120 Schläge pro Minute
    • kleinere Rassen: 90-160 Schläge pro Minute
    • Welpen:90-200 Schläge pro Minute
    • Katze: 80-140 Schläge pro Minute
  • Herzauskultation und -geräusche deutlich zu hören
  • Beurteilung des Pulses auf seine Kräftigkeit hin beurteilt und Synchronität mit dem Herzschlag (jeder Herzschlag = eine Pulswelle)

3.3 Atemfrequenz und Auskultation

  • Methode: wieder 15 Sekunden lang und dieser Wert dann x4
    • Hund: 10-30 Atemzüge pro Minute
    • Katze: 20-40 Atemzüge pro Minute
  • Auskultation auf beiden Seiten auskultiert, gesunder Hund kaum eine Atmung zu hören
  • Überprüfung auf eine sogenannte Dyspnoe, Atemprobleme
  • Synchrone Bewegung von Thorax und Abdomen bei normaler Atmung

3.4 Schleimhautfarbe und kapilläre Füllungszeit

  • Messung der SHF an den Konjunktiven oder den Gingiven, beim gesunden Hund sind sie blass-rosa oder rosa, rasseabhängig können sie auch gerötet erscheinen.

3.5 Lymphknotenpalpation

3.5.1 Lnn. mandibulares

3.5.2 Lnn. cervicales superficiales

  • kranial der Skapula etwa auf halber Höhe des Halses

3.5.3 Lnn. Poplitei

  • in der Kniekehle in der Rinne zwischen M. semitendinosus und Biceps femoris

3.6 Abdomenpalpation

  • Organabgrenzung generell schwer, Palpation durch langsames Massieren bis Erweichen der Anspannung
  • Abschätzen der etwaigen Lage durch Palpieren

Man beginnt, das kraniale Abdomen mit beiden Händen von beiden Seiten gleichzeitig durchzutasten (z.B. Umfangsvermehrungen, Schrumpfnieren)

3.7 Rektaltemperatur

  • Rektaltemperatur sollte bei Hund und Katze zwischen 37,5 und 38,5 °C
  • Junge und aufgeregte Tiere von über 39 °C.

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