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Das Medizinlexikon zum Mitmachen.

Anosmie

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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info

von griechisch: anosmos - geruchlos
Englisch: anosmia

Inhaltsverzeichnis

1. Definition [bearbeiten]

Unter Anosmie versteht man die hochgradige Minderung oder das völlige Fehlen der Geruchswahrnehmung.

2. Einteilung [bearbeiten]

Die Anosmie kann nach verschiedenen Kriterien klassifiziert werden:

  • Umfang der Anosmie:
    • totale Anosmie: Fehlen aller Geruchseindrücke
    • selektive Anosmie: Fehlen bestimmter Geruchseindrücke
  • Nach Lokalisation der Anosmie-Ursache:
    • zentrale Anosmie: Schädigung zentraler Nervenstrukturen (z.B. des Bulbus olfactorius)
    • periphere Anosmie: Schädigung des Riechepithels
    • Sonderform: gustatorische Anosmie (durch Verlegung der Riechspalte)

3. Ursachen [bearbeiten]

Die Ursachen der Anosmie sind vielfältig.

Eine Anosmie bzw. Hyposmie kann das erste Symptom einer beginnenden Parkinson-Erkrankung sein.

4. Diagnostik [bearbeiten]

5. Konsequenzen [bearbeiten]

Auch denn der Verlust der Geruchswahrnehmung keine lebensbedrohende Fehlfunktion darstellt, handelt es sich nicht um eine Bagatellerkrankung. Zu den Folgen zählen:

  • Partieller Geschmacksverlust (ggf. mit Gewichtsabnahme)
  • Verlust der Wahrnehmung von Warnreizen (Fäulnisgeruch, Brandgeruch)
  • Einschränkung der Lebensqualität, ggf. mit Depression
Bilder zum Thema
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Saggitalschnitt des Kopfes und Riechzellen mit Kinozilien
Parfumflacons, flacons of perfumes
Riechzellen mit Kinocilien
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