Atemgymnastik
Achtung: Du siehst nicht die aktuelle, sondern eine ältere Version dieser Seite.
1. Definition
Die Atemgymnastik vermittelt Techniken zur Verbesserung der Atmung durch Stärkung der Atemmuskulatur und Verbesserung ihres Wirkungsgrads sowie durch die Mobilisation von Sekreten. Gleichzeitig dient die Atemgymnastik der Mobilisierung des Thorax. Durch eine Verbesserung der Thoraxmobilität kann sich die Inspirationsfähigkeit verbessern. Die Atemgymnastik beinhaltet sowohl Übungen (Lippenbremse) als auch manuelle Techniken durch den Therapeuten. Hierbei werden sämtliche Atemhilfsmuskeln gezielt behandelt (M. pectoralis minor, M. trapezius descendenz, usw). Die Atemgymnastik ist ein Teilgebiet der Physiotherapie.
2. Hintergrund
Patienten mit chronischen Lungenerkrankungen haben durch falsche Atemtechnik häufig eine ineffiziente Atmung. Die Atemgymnastik zielt darauf, die Lungenfunktion dieser Patienten zu verbessern. Die meisten Übungen werden zunächst vom Physiotherapeuten begleitet, können aber anschließend vom Patienten selbst durchgeführt werden. Zu den Techniken gehören u.a.:
- Ausatmen gegen Widerstand (z.B. Lippenbremse)
- Atmen mit Totraumvergrößerung