Kapillarblutgewinnung: Unterschied zwischen den Versionen
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Punktiert werden in der Regel das Ohrläppchen oder die Finger, letztere meist seitlich an der distalen [[Phalanx]] des 3.-5. Fingers. Der direkte Einstich in den Tastbereich der [[Fingerbeere]] ist schmerzhaft und sollte vermieden werden. Die Entnahme kann grundsätzlich auch an anderen Körperstellen erfolgen (z.B. Unterarm). | Punktiert werden in der Regel das Ohrläppchen oder die Finger, letztere meist seitlich an der distalen [[Phalanx]] des 3.-5. Fingers. Der direkte Einstich in den Tastbereich der [[Fingerbeere]] ist schmerzhaft und sollte vermieden werden. Die Entnahme kann grundsätzlich auch an anderen Körperstellen erfolgen (z.B. Unterarm). | ||
Version vom 28. Januar 2004, 21:10 Uhr
Kapillarblut wird mit Hilfe von Lanzetten oder speziellen Stechhilfen (z.B. Microlet®, Penlet®, Softclix®, Medisense® Autolancet u.a.) entnommen.
Punktionsstelle
Punktiert werden in der Regel das Ohrläppchen oder die Finger, letztere meist seitlich an der distalen Phalanx des 3.-5. Fingers. Der direkte Einstich in den Tastbereich der Fingerbeere ist schmerzhaft und sollte vermieden werden. Die Entnahme kann grundsätzlich auch an anderen Körperstellen erfolgen (z.B. Unterarm).
Technik
- Vor der Punktion die Stelle durch leichte Massage hyperämisieren.
- Lanzette mit kurzem Ruck ca. 2-3 mm tief in die Haut stossen.
- Ersten Tropfen mit sterilem Tupfer abwischen (kann entfallen)
- Blut auf Teststreifen aufbringen oder mit der waagerecht gehaltenen Glaskapillare aufsaugen.
Bei der Verwendung von Stechhilfen wird die Lanzette automatisch mit der richtigen Geschwindigkeit und Eindringtiefe geführt. Sie sind deshalb optimal für die Kapillarblutgewinnung bei der Selbstmessung des Blutzuckers durch den Patienten.