Sutura coronalis: Unterschied zwischen den Versionen

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==Klinik==
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Zum Zeitpunkt der [[Geburt]] stehen die beiden Ossa parietalia noch nicht direkt mit dem Os temporale in Kontakt, um ein weiteres Schädelwachstum zu ermöglichen. Bei einer vorzeitigen Verknöcherung ([[Synostose]]) der Nahtstelle kommt es zu Fehlbildungen des Hirnschädels  ([[Kraniostenose]]n), zum Beispiel dem so genannten "[[Oxyzephalus]]" oder dem "[[Plagiozephalus]]".
Zum Zeitpunkt der [[Geburt]] stehen die beiden Ossa parietalia noch nicht direkt mit dem Os temporale in Kontakt, um ein weiteres Schädelwachstum zu ermöglichen. Bei einer vorzeitigen Verknöcherung ([[Synostose]]) der Nahtstelle kommt es zu Fehlbildungen des Hirnschädels  ([[Kraniostenose]]n), zum Beispiel dem so genannten "[[Oxyzephalus]]" oder dem "[[Plagiozephalus]]". Die Sutura coronalis verknöchert vollständig zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr.
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[[Tag:Sutur]]
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Aktuelle Version vom 21. März 2024, 09:50 Uhr

Synonyme: Kranznaht, Koronarnaht
Englisch: coronal suture

Definition

Die Sutura coronalis ist eine faserreiche, reisverschlussartig verlaufende, bindegewebige Nahtstelle (Sutur) zwischen dem Os frontale und den beiden Ossa parietalia des Schädels.

Anatomie

Der Punkt, an dem die Sutura coronalis mit der Sagittalnaht (Sutura sagittalis) zusammentrifft, bezeichnet man als Bregma.

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Klinik

Zum Zeitpunkt der Geburt stehen die beiden Ossa parietalia noch nicht direkt mit dem Os temporale in Kontakt, um ein weiteres Schädelwachstum zu ermöglichen. Bei einer vorzeitigen Verknöcherung (Synostose) der Nahtstelle kommt es zu Fehlbildungen des Hirnschädels (Kraniostenosen), zum Beispiel dem so genannten "Oxyzephalus" oder dem "Plagiozephalus". Die Sutura coronalis verknöchert vollständig zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr.